Laut Deutschem Namenslexikon
von Hans Bahlow bedeutet Mönk(e) Mönch oder Einsiedler. Mönke ist in weiteren
Namen enthalten, wie z.B. in: Mönkemöller, Mönkemeyer,
Mönkeberg, Mönkediek.
Im Niederdeutschen bedeutet Mönk
(monik) = Mönch
Im Mittelhochdeutschen
bedeutet münich; lateinisch monachus = Einsiedler.
Vereinzelt bedeutet es wohl
auch = Sohn eines Mönchs.
Urkundliche Erwähnungen:
Gerardus dictus Monik, Priester 1320 Demmin
Gobel Monik
1307 Greifswald
Nikolaus Monnik 1399 Greifswald
Bei den Pommerschen Kirchenvisitationen im 16.
Jahrhundert werden folgende Personen genannt:
Verzeichnis der Benefizien in den Kirchen
Stettins, 1535
3 mark Thomas
Monnich in vico superiore prope Stettin pro summa 50 marcis capitalist et
est securata in Lastadia ibidem in libro scabinorum.
Visitation am 15.05.1537 in Belgard:
Verzeichnis der Hauptsummen:
... 50 M. Achim
Monichow; ...
Registrum des Armenkastens zu Belgard:
2 M. Herman Passke, borgen Drewes
und Jochim gebrudere de Monchowen,
Bei diesen Namen handelt es sich
wahrscheinlich um frühere Schreibweisen von Mönchow. Im Band 2 sind eine
Vielzahl von Trägern dieses Namens aus Köslin, Alt Bukow, Alt Marien, Nassow
und Seeger genannt.
Da offensichtlich keine Verbindung zu Mönke
besteht, soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden.
Visitation am 21.06.1539 in Stargard:
(verschiedene Renten)
Linnewefer:
Ein bref Peter Blomen, Bartelt Mildehant,
gildemeistern und medebroderen der linnewefer gilde to Stargart, inholts, dat se
sick vorhaftet vor etlich gelt, dat Katharina Monnikes
vor sick und eren broder Mathias gegeven dem
kloster dem convente, tein M. jerlich uttomanen und toentrichten, darto se sick
und ere nakomelinge verplichtet, datum anno 1470 am dage Nativatis domini (25.12.1470),
itzige gildemester und broder der linnewefer hebben angeteiget in tit disser
visitation, dat van eren vorfarn etliche summen in ereme register verfatet, to
disser stiftung gehorende, to erer vorwaldung und der renten inmanung an se
gelanget, de se in erem register klerlich vorteikent hedden, mit erbedung,
desulven summen alle darhen aftotreden und kamen to laten, gewisse summen mit
den anderen, de ane ere schulde unwisse worden, darto se itzt verordent, der
toversicht, dat se der billicheit nach erer vorfarn bref darmit tolosen hebben.
Im Band 2, der sich nicht in meinem Besitz befindet, sind lt. Register im Band 3 folgende Personen genannt:
Dinniges Monneke aus Greifenberg
Hans Monneke aus Greifenberg
Einkünfte des Schatzkastens zu Greifenberg 1535:
In Griphenberge:
... Hans Monninck van wegen 1 hove 3 M. ...
To de
capellanien:
...Jacim Monnick und Weydeman (beide): van 1 hoven 3 M. ...
Weitere Quellen:
„Auswanderungen aus Oberschwaben im 17. und 18. Jahrhundert“ von Werner Hacker, ISBN 3-0862-0188-1
Nr. 7120: Monig, Johann Brauknecht aus Rottegg (-Hauerz) über 30 Jahre verschollen (1725). Vermögen 238 fl (Florentiner Gulden) 55 und Zinsen an Mutter und Geschwister.
Im Bürgerbuch der Stadt Grimmen erscheinen:
30.10.1778: Andr. Chr. Mohncke, Kaufmann
aus: Der Neumärker, Mitteilungen des VfGdN, 1(16), 1937, 202, sowie 1(17), 1937, 223; 1(18) 1938, 259; 1(19) 1938, 285
Hans Bütow: Königsberger Neubürger aus den Jahren 1724-50 (a) und das Bürgerbuch 1751-1779 (b)
(Korrektur und Ergänzung des Artikels von K. Meyerding de Ahna in Fam.gesch. Bl., 28 (3/4), 1930)
Monicke;Georg Daniel;Büchsenschäfter;Demmin;1769
Monicke;Johann Wilhelm;Büchsenmacher;;1752
aus: Der Neumärker, Band 2 ff., 1939
Scheer, W.: Ansiedler im Netzebruch 1763-1769
NAME;VORNAME;ORT;KREIS;JAHR_VON;JAHR_BIS;HERKUNFT
Moencke;Christoph;Rohrsdorf;Friedeberg/Nm.;1766;;Polen
Müncke;Christoph;Rohrsdorf;Friedeberg/Nm.;1766;;Polen
Johann Ferdinand Mönke ist 1863 Briefträger in Landsberg/Warthe (Quelle: Adressbuch)
Der Name Mönke am Ende unserer Ahnentafel:
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